Pressemitteilungen

02.05.2018

Pressebrief Juni-Juli 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach einer intensiven Spielzeit unter der einjährigen Intendanz von Olaf Kröck mit insgesamt rund 30 Uraufführungen und Premieren verabschieden wir uns im Juni/Juli mit sieben letzten Premieren von Bochum. Die neuen Arbeiten u. a. von Ari Benjamin Meyers, kainkollektiv und Martina van Boxen zeigen noch einmal eine große Bandbreite unseres Programms.

Ari Benjamin Meyers, der im Rahmen des „Detroit-Projekts“ „Just in time, just in sequence“ mit über 400 Bochumer Musiker*innen im Schauspielhaus realisiert hatte, entwickelt nun mit Changing of the Guard ein neues Großprojekt, das ganz Bochum miteinbeziehen wird. Die Produktion fragt nach der Zukunft von Arbeit. Noch haben wir Arbeit, entstehen neue Berufe und Studiengänge, gibt es Ausbildungsplätze und Jobs, doch wie lange noch? Digitalisierung und Automatisierung ersetzen mehr und mehr Tätigkeiten. Was werden wir tun, wenn wir nicht arbeiten? Ari Benjamin Meyers hat eine neue Musik geschrieben, die er zusammen mit 60 Berufstätigen aus Bochum zu einer Parade und einem öffentlichen Ritual arrangiert. Die Uraufführung ist am 9. Juni auf dem Theatervorplatz.

In Kooperation mit den internationalen Performer*innen des „kain Ensembles“ und den Medienkünstlern von „sputnic“ durchquert kainkollektiv zurzeit mit Handkameras ausgestattet Europa von West nach Ost, um aus Sicht unterschiedlicher Biografien und Identitäten den Krisen und Potenzialen des Kontinents nachzuspüren. Europas Träume und Geschichte werden neu vermessen. Zur Uraufführung von Western Dreams and Eastern Promises auf der Bühne der Zeche 1 am 30. Juni übersprechen die Performer*innen live die Filmbilder, setzen ihre realen Körper in eine Choreografie mit den virtuellen Doubles. Daraus entsteht das „Road Movie/Theatre“: eine intermediale, doku-fiktionale Bühnensituation, in der die Frage des „Nachlebens Europas“, seiner Schatten, Erbschaften und Visionen erfahrbar wird.

Die Spieler*innen Lisa Jopt und Pirmin Sedlmeir sind in dieser Spielzeit Ensemblemitglieder des Schauspielhauses. Sie sind, zusammen mit dem Regisseur Robert Gerloff, der Kern des Rumpel Pumpel Theaters. Gemeinsam entwickeln und proben sie Stücke für mobile Bühnenprogramme. Ab dem 2. Juni präsentieren sie nun erstmalig in Bochum ihre neue bunte Szenencollage mit dem Titel „Loli Jackon’s Affenagentur“. Station machen sie mit ihrer mobilen aufgeklappten Bühne an verschiedenen Bochumer Orten unter freiem Himmel: u. a. in Gerthe, Dahlhausen, Wattenscheid, am Kemnader See, auf den Parkplätzen des Hannibal Centers, in Laer, auf dem Universitäts-Campus, vor dem Rathaus und, als „Heimspiel“, auf dem Theatervorplatz.

Nach 13 Jahren endet für Martina van Boxen im Sommer die Künstlerische Leitung des Jungen Schauspielhauses Bochum. 13 Jahre erfolgreiche Theaterarbeit für und mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Bochum und Umgebung, regelmäßige Einladungen zu (inter-)nationalen Festivals, fünf Mal „Hauptschule in Bewegung“, acht Mal „Schulen in Bewegung“, Projekte, an denen hunderte Bochumer Schüler*innen partizipiert haben, sowie viele weitere Kooperationsprojekte mit städtischen und überregionalen Institutionen. Als letzte „Schulen in Bewegung“-Produktion hat Martina van Boxen Peter Pan gewählt, das sie in einer eigenen Bearbeitung, die zusammen mit ihrer Dramaturgin Eva Bormann entstanden ist, für die Kammerspiele inszenieren wird. Die rund 85 beteiligten Schüler*innen im Alter von 12 bis 17 Jahren können sich ihren Interessen entsprechend den Disziplinen Schauspiel, Tanz, Musik, Video, Bühnenbild, Kostüm oder Multimedia und PR zuordnen. Die Premiere ist am 13. Juni in den Kammerspielen. Drei weitere (Jugend)Club-Premieren plant das Junge Schauspielhaus außerdem für Juni/Juli. Infos im Pressebrief (Donwnload s.u.).

Herzliche Grüße

Christine Hoenmanns

03.04.2018

Pressebrief Mai 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

Milan Peschel inszeniert Nestroy, machina eX zeigt sein neustes Theater-Game in Bochum und wir sind Gastgeber der 3. Bundesweiten Ensembleversammlung. Zu unseren Premieren im Mai laden wir Sie herzlich ein.

Der u. a. mit dem Deutschen Filmpreis geehrte Schauspieler und Regisseur Milan Peschel ist aktuell in dem bereits mehrfach ausgezeichneten und für den Deutschen Filmpreis nominierten Kriegsdrama „Der Hauptmann“ an der Seite von Max Hubacher in den Kinos zu sehen. Am Schauspielhaus Bochum ist er im Mai zum ersten Mal zu Gast und inszeniert Johann Nestroys Revolutions-Posse Freiheit in Krähwinkel. Krähwinkel – ein kleines verschlafenes Städtchen – lebt unter dem Diktat des Bürgermeisters Sir Herrlichkeit. Was nicht gefällt, wird zensiert. Die wenigen Nutznießer des Systems sehen keine Veranlassung für Veränderung. „Aufruhr! Aufruhr! Krawall!“ heißt es jedoch, als das Journalistenduo Ultra beginnt, soziale Ungerechtigkeit, Zensur und die Machenschaften der Regierenden aufzudecken. In dieser Inszenierung wird das aktuelle Bochumer Ensemble zum letzten Mal während der Intendanz von Olaf Kröck in großer Zahl auf der Bühne stehen. Die Premiere ist am 26. Mai in den Kammerspielen.

machina eX, vielfach ausgezeichnet und auf zahlreichen internationalen Festivals präsent, forscht seit 2010 an der Schnittstelle von Theater und Computerspiel. Durch das Lösen von Aufgaben spielen sich die Zuschauer*innen in den Inszenierungen des siebenköpfigen Medienkollektivs gemeinsam durch eine Geschichte. In ihrem neuen Theater-Game mit dem Titel Endgame begeben sich machina eX in den digitalen Bürgerkrieg. Im Fokus steht ein Startup, dessen Ziel es ist, durch netzbasierten Widerstand die Demokratie gegen eine neurechte Bewegung zu verteidigen. In einer Zeit, in der Anonymität in sozialen Netzwerken eine neue Skrupellosigkeit befeuert, beleuchtet das Game die dunklen Kampfzonen des Internets, wo erbittert um Deutungshoheit, Sichtbarkeit und probate Mittel gerungen wird. Die Arbeit entstand als Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer, Münchner Kammerspiele, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich und dem Staatstheater Darmstadt. Die Bochumer Premiere ist am 4. Mai in der Zeche 1.

Das Schauspielhaus Bochum ist Gastgeber der 3. Bundesweiten Ensemble-Versammlung des ensemble-netzwerks, die am 4. und 5. Mai 2018 in Bochum stattfindet. Unter dem Titel „Was brauchen wir um künstlerisch zu arbeiten und glücklicher zu leben?“ werden Theaterschaffende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um Machtmissbrauch die Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Geschlechtergerechtigkeit, transparentere Produktionsprozesse, angemessene Bezahlung etc. diskutieren. Im Rahmen der Ensembleversammlung findet vom 3. bis zum 6. Mai außerdem das Triptychon zur Gegenwart der Darstellenden Künste statt, das mit einer großen Parade der Darstellenden Künste am 6. Mai endet. Weitere Infos zur 3. Bundes-weiten Ensembleversammlung und zum ensemble-netzwerk: www.ensemble-netzwerk.de

Herzliche Grüße

Christine Hoenmanns
05.03.2018

Pressebrief April 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

im April planen wir zwei Uraufführungen und den Launch unseres App-Games. Dazu laden wir Sie herzliche ein.

Wie möchten Sie die letzten zwei Minuten Ihres Lebens verbringen? Von wem möchten Sie sich nicht verabschieden? Und was werden Sie wohl am meisten bereuen? In solchen letzten Fragen sind wir alle Anfänger und messen vielleicht gerade deswegen dem Zeitpunkt des Todes eine besondere Bedeutung bei. Schließlich markiert er den Übergang in einen uns unbekannten Zustand. Aber bereits das Leben ist voll von Momenten der Transformation, des Loslassens, des Verlassens von Bekanntem. Schauspielhaus-Intendant Olaf Kröck nimmt inTime to Close Your Eyes diesen Transformations-Moment zum Anlass, danach zu fragen, woran wir eigentlich merken, dass wir leben. Zusammen mit Schauspieler*innen und dem preisgekrönten A-capella-Sextett SLIXS entwickelt er anhand von Schlafliedern einen Abend darüber was das Leben lebenswert macht. Die Uraufführung ist am 7. April in den Kammerspielen.

Daniel Paul Schrebers „Denkwürdigkeiten eines Nervenkrankenschrieben sowohl Rechts- als auch Psychologiegeschichte. Der hochdekorierte Jurist Schreber verfasste die Abhandlung 1903 während eines erzwungenen Aufenthalts in einer psychiatrischen Einrichtung und trat den Beweis an, dass er zwar krank, aber immerhin der gottbestimmte Mittelpunkt des Universums sei. Der eigentlich nicht-belletristische Text bietet poetische Vielschichtigkeit und faszinierende Interpretationsspielräume. So diente er vielen Denkern des 21. Jahrhunderts, unter anderem Sigmund Freud, als Grundlage ihrer Überlegungen. Für den Regisseur Fabian Gerhardt, der zusammen mit Stefan Wipplinger auch die Spielfassung erstellte, bildet Schrebers Werk den Ausgangspunkt für eine künstlerische Reise in die Tiefen der menschlichen Psyche. Die Uraufführung ist am 27. April in den Kammerspielen.

Das Schauspielhaus Bochum betritt die digitale Bühne. Autor und Designer Stefan Scheer, der seit 2010 auch das Design des Schauspielhauses verantwortet, hat das erste von einem Theater beauftragte Spiel für Smartphones entwickelt. In der App, die sich mit dem Thema Träume beschäftigt, werden Zuschauer*innen zu Spielenden und somit selbst zu Akteur*innen der interaktiven Geschichte. Anlässlich der Premiere des App-Games laden wir zu einem Abend mit Multimedia-Vortrag am 14. April in der Eve Bar.
Auch die letzte „Reportage Live“, die wir in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Magazin REPORTAGEN veranstalten, beschäftigt sich auf besondere Weise mit dem Thema Träume. Der Schweizer Illustrator Christoph Fischer hält seine Traumfragmente direkt nach dem Aufwachen, noch im Halbschlaf, in Skizzen mit farbigem Filzstift fest. Von seinem Ringen mit dem Schlaf, der Erschöpfung, und der Notwendigkeit, die Traumgeschichten für sein Publikum aufs Papier zu bringen, handelt seine Reportage Während ich schlief, die wir am Morgen nach dem Launch der Game-App, am 15. April um 11:00 Uhr im Mittleren Foyer präsentieren. Und – in der Nacht dazwischen haben interessierte Zuschauer*innen die Gelegenheit im Foyer des Schauspielhauses zu übernachten! (Weitere Infos auf unserer Website.)

Herzliche Grüße

Christine Hoenmanns

05.02.2018

Pressebrief März 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

charakteristisch für die Arbeit von Johanna Wehner, die im vergangenen Herbst mit dem Theaterpreis DER FAUST für die beste Schauspielregie 2017 ausgezeichnet wurde, sind aufwendig komponierte, musikalisch verdichtete Textfassungen sowie die Erschaffung atmosphärisch-düsterer und eigenwillig skurriler Weltentwürfe. Am Schauspielhaus Bochum wird sie im März die Theater-Uraufführung von Melancholia nach dem Film von Lars von Trier in Szene setzen. Melancholia ist der Name des todbringenden Planeten in Lars von Triers Film und zugleich seit der Antike ein Begriff, der Menschen beschreibt, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen. In der Antike war die Zuschreibung eng mit dem Genie-Begriff verknüpft, im Mittelalter wurde er defizitär gelesen, als krankhaftes Ungleichgewicht der Körpersäfte, und heutzutage sprechen wir von Depression. Doch ist der Depressive der Kranke – oder sind es die Anderen, die durch sein Verhalten aus ihrem eigenen Konzept gebracht werden? Johanna Wehner schafft eine Schicksalsgemeinschaft, die ihren eigenen Neurosen nachjagt und versucht möglichst intensiv und richtig zu leben.
Die Uraufführung am 24. März wird die letzte Premiere auf der großen Bühne des Schauspielhauses während der Intendanz von Olaf Kröck sein, da Mitte Mai dort größere Umbaumaßnahmen beginnen. Der Spielbetrieb geht in den Kammerspielen, dem Theater Unten, der Eve Bar und in der Stadt bis zum Spielzeitende am 15. Juli 2018 uneinge-schränkt weiter.

Bereits am 14. März hat die neue Produktion von Regisseurin und Theatertherapeutin Sandra Anklam Premiere im Theater Unten. Zum neunten Mal findet die fruchtbare Zusammenarbeit des Schauspielhauses mit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums Bochum statt. In diesem Jahr inszeniert Sandra Anklam mit Patient*innen und Mitarbeiter*innen der Klinik Peer Gyntvon Thomas Birkmeir nach Henrik Ibsen und schafft damit erneut einen außergewöhnlichen Ansatz an der Schnittstelle von Kunst und Heilung. Die Ergebnisse ihrer theatralen Forschungsreise werden erneut sowohl im Theater Unten als auch in den Räumen des LWL-Universitätsklinikums in Bochum zu sehen sein.

Herzliche Grüße

Christine Hoenmanns
03.01.2018

Pressebrief Februar 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere diesjährige Koproduktion mit dem Studiengang Schauspiel der Folkwang Universität der Künste ist Ödön von Horváths „Jugend ohne Gottin der Regie von Martina van Boxen. Am Beispiel einer namenlos gewordenen Generation Jugendlicher zeichnete Horváth 1937 den Verlust von autonomem Denken auf. Wo Horváth über die Innensicht des Lehrers Mechanismen andeutet und Hinweise für die systematische Einengung liefert, knüpft in Martina van Boxens Inszenierung der Choreograf Arthur Schopa mit gestischem Material an und überträgt Beschreibungen von Gefühlen und Beobachtungen wie auch strukturelle Vorgänge in Bewegungselemente und -bilder. Live-Musik und Sound erarbeitet Manuel Loos gemeinsam mit dem Ensemble. Das Klangbild bewegt sich hierbei von Soundscapes, die die Handlung unermüdlich vorantreiben, bis hin zu Zitaten aus Jazz und Swing, welche eine Brücke zwischen der Entstehungszeit des Textes, den Orten der Handlung zu Horváths Zeiten und der gegenwärtigen Bühnensituation bilden. Die Premiere ist am 2. Februar in den Kammerspielen.

Ende gut, alles gut ist ein Geheimtipp unter Shakespeares Werken, das aufgrund seiner unkonventionellen Geschlechterrollen selten gespielt wird. Vor dem Hintergrund der aktuellen #MeToo-Debatte dreht Regisseur Robert Schuster in seiner Inszenierung die Geschlechter zweifach um und offenbart so ihre kulturelle Gemachtheit: Aus weiblichen Figuren werden Männer, die wiederum von Schauspielerinnen verkörpert werden. So provoziert die Inszenierung die Fragen: Wie stark halten uns Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit in ihrem Griff, wenn wir auf die Handlungen eines Menschen blicken? Bewerten wir das Verhalten eines Menschen seinem/ihrem biologischen Geschlecht entsprechend? Kann es gelingen, dass Geschlecht irgendwann keine Rolle mehr spielt? In einer Zeit in der tagtäglich über diskriminierende Sprache und Darstellungen debattiert wird – in der die neue Zensur moralisch aber zu schlagkräftig ist, um ignoriert werden zu dürfen – kokettiert die Inszenierung bewusst mit politischer Unkorrektheit. Denn was könnte uns mehr über unsere Gesellschaft verraten als die Frage, warum manche Zuschreibungen ein Lachen und andere einen Aufschrei auslösen. Die Premiere ist am 3. Februar im Schauspielhaus.

FürTräum weiter kommt in den Kammerspielen eine ganz besondere Besetzung zusammen, um das erste Bühnenstück der Drehbuchautorin Nesrin Şamdereli („Almanya – Willkommen in Deutschland“), ein Auftragswerk für das Bochumer Schauspielhaus, zur Uraufführung zu bringen. Zum Bochumer Ensemble stoßen dabei u. a. Vedat Erincin, der in „Almanya“ den Großvater Hüseyin spielte, und Almila Bagriacik, die neue Kieler Tatort-Kommissarin, in der Rolle der Nil, einer Koma-patientin, um die sich nicht nur ihre auseinandergedriftete türkisch-griechisch-deutsche Familie versammelt, sondern auch ihre Ex-Freundin und andere (ehemals) nahe Menschen. Diese Komödie der Zwischenzustände unter Kulturen, Generationen, Geschlechtern, Sexualitäten und zwischen Leben und Tod wird von Selen Kara in Szene gesetzt, deren Inszenierung des Liederabends „Istanbul“ zurzeit sehr erfolgreich am Schauspielhaus zu sehen ist. Die Uraufführung von „Träum weiter“ ist am 24. Februar.

Herzliche Grüße

Christine Hoenmanns

04.12.2017

Pressebrief Januar 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

als erste Premiere im neuen Jahr zeigen wir Jean-Paul Sartres „Geschlossene Gesellschaft. Sartres moderner Klassiker seziert die Handlungsoptionen des Menschen angesichts seiner existenziellen Freiheit. Das Individuum wird ver- und beurteilt nach seinen Taten. Schuld und Bestrafung ergeben sich daraus, wie es sein Leben lebt, unentrinnbar der Bewertung durch andere. In Zeiten von Digitalisierung und virtuellen Räumen ergibt sich eine neue Perspektive auf das Lehrstück: Wie gnadenlos ist die berühmte „Hölle“ der anderen, wenn Handlung nicht real erlebt, sondern sozial bemessen wird? In der Debüt-Inszenierung von Frederick Krieger spielen Johanna Eiworth, Matthias Eberle und Simin Soraya. Die Premiere ist am 25. Januar im Theater Unten.

Einar Schleefs „Gertrud präsentieren wir als Bochumer Premiere am 26. Januar in den Kammerspielen. Die Inszenierung von Jakob Fedler mit den Schauspielern Antonia Bill, Wolfram Koch und Almut Zilcher ist eine Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin (Premiere in Berlin am 15. Dezember). Einar Schleefs Roman ist ein eigenwilliger, sprunghafter, eigensinnig preisgebender Erzählsturm. Schleef schrieb den fiktionalen Monolog seiner Mutter Gertrud, einer Näherin, als ein schroffes und wütendes, sehnsüchtiges und gieriges sich Mitteilen einer „anständigen Frau“. Mit dem Hintergrund der Industrie- und Bergbaustadt Sangerhausen verweist Schleef zugleich auf die Zerrüttung der Verheißungen des industriellen Zeitalters und dessen proletarischer Milieus, auf kleinbürgerlichen Überlebenszwang und das beständige Ausbleiben der Zukunft. 2015 erarbeitete Jakob Fedler bereits mit Roland Koch Schleefs „Der Tod des Lehrers“; die Inszenierung war in Bochum und u. a. an der Berliner Volksbühne und am Staatsschauspiel Hannover zu sehen.

Vorschau: Die nächsten Premieren sind am 2. und 3. Februar 2018. Unsere diesjährige Koproduktion mit dem Studiengang Schauspiel der Folkwang Universität der Künste ist Horváths „Jugend ohne Gott“ in der Regie von Martina van Boxen (2.2.2018, Kammerspiele). Robert Schuster inszeniert Shakespeares „Ende gut, alles gut“. Die Premiere ist am 3. Februar 2018 auf der Schauspielhaus-Bühne. Weitere Infos dazu folgen im Februar-Pressebrief.

Herzliche Grüße

Christine Hoenmanns
06.11.2017

Pressebrief Dezember 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

Malalai von Maiwand, die „afghanische Jungfrau von Orléans“, löste im Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Kolonialmacht 1880 ihren Schleier und rannte mit diesem als Flagge auf den Feind zu. Die Soldaten folgten ihr und siegten. Malalai wurde zum Inbegriff weiblicher Tatkraft. Das transnationale Projekt MALALAI – die afghanische Jungfrau von Orléans von Robert Schuster und Julie Paucker verbindet diesen Mythos mit der französische Legende der Jeanne d’Arc und Schillers Drama. Im Schnittpunkt dieser weiblichen Freiheitsikonen und Gotteskriegerinnen begegnen sich französische, afghanische, deutsche und israelische Schauspielerinnen und Schauspieler. „MALALAI“ ist der zweite Versuch, ein Projekt mit der afghanischen Theatergruppe AZDAR zu verwirklichen. Nachdem sie für „KULA – nach Europa“ keine Einreiseerlaubnis bekamen, ist es nun gelungen, sie nach Deutschland zu holen. Regie führte Robert Schuster. Die Bochumer Premiere ist am 7. Dezember in den Kammerspielen.

Als europäische Erstaufführung zeigen wir am 9. Dezember Stephen Karams „The Humans. Eine amerikanische Familie in der Regie von Leonard Beck, der am Schauspielhaus Bochum bereits erfolgreich Dennis Kellys „Waisen“ in Szene gesetzt hat. Stephen Karams mit vier Tony Awards unter anderem als „Best Play 2016“ ausgezeichnetes Stück ist ein temporeiches Familienporträt, in dem Auswirkungen der Finanzkrise ebenso wie Nachwirkungen der Terroranschläge vom 11. September 2001 im Alltag einer amerikanischen Familie spürbar werden. Entwaffnend ehrlich und unterhaltsam zugleich zeichnet der Autor eine Familie, deren amerikanischer Traum sich nicht erfüllt hat. 

Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum an Milo Rau: Am 4. Dezember vergibt die Stadt Bochum ihren Kulturpreis, den Peter-Weiss-Preis, für 2017. Er ist mit 15.000 Euro dotiert und geht an den Schweizer Regisseur und Theaterautor Milo Rau. Laudatorin ist die renommierte Autorin und Publizistin Carolin Emcke, die 2016 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde. Seit 1990 wird der städtische Kulturpreis alle zwei Jahre in den Sparten Literatur, Theater, bildende Kunst und Film vergeben. Im Vorfeld der Preisverleihung, um 19:00 Uhr, zeigen wir Milo Raus „Empirein den Kammerspielen. Die Preisverleihung findet im Anschluss um 21:30 Uhr statt.

Lassen Sie uns gern wissen, ob Sie zu unseren Premieren kommen. Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße

Christine Hoenmanns

09.10.2017

Pressebrief November 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

Lisa Nielebock, am Schauspielhaus bereits seit vielen Jahren als Regisseurin präsent (u. a. „Penthesilea“, „Roberto Zucco“, „Kasimir und Karoline“, „Amphitryon“) inszenierte hier zuletzt Joseph Roths Roman „Hiob“. Nun bringt sie in den Kammerspielen „Die Orestie“ von Aischylos auf die Bühne – als Bochumer Erstaufführung. Die einzige erhaltene Trilogie der Antike erzählt anhand des Atridenfluchs von einem zentralen Paradigmenwechsel der westlichen Zivilisation: Denn nach der bis dato gültigen Logik von göttlicher Vorsehung und Blutrache erfüllt Orestes mit der Ermordung seiner Mutter gleichzeitig eine heilige Pflicht, begeht aber auch die schwerstmögliche Sünde. Doch die Göttin Athene eröffnet mit einem geordneten Gerichtsverfahren eine neue Möglichkeit, mit der unentscheidbaren Schuldfrage umzugehen. Der Familienfluch, der blutige Kreislauf aus Gewalt und Rache, ist durchbrochen und ein friedlicherer Weg für die Familie und die Menschheit scheint möglich. Zum Bochumer Ensemble stoßen dabei u. a. Werner Wölbern als Agamemnon und Apollon und Heiner Stadelmann als Wächter. In der Titelrolle des Orestes ist Dennis Herrmann zu sehen. Die Premiere ist am 18. November.

Tagsdrauf, am 19. November, hat unser diesjähriges Kinder- und Familienstück Premiere im Schauspielhaus: „Pünktchen und Anton“ nach dem Roman von Erich Kästner. Neben Erich Kästners erstem Kinderbuch „Emil und die Detektive“ aus dem Jahr 1929 und „Das fliegende Klassenzimmer“ von 1933 gehört der 1931 erschienene Roman „Pünktchen und Anton“ bis heute zu den beliebtesten Kinderbüchern des Schriftstellers. Seine Romane gewannen bereits kurz nach Erscheinen an Popularität, da Kästner gegenwartsbezogene Kinderbücher schrieb, die Alltag und soziale Gegensätze widerspiegelten, während sich die Kinderliteratur seiner Zeit häufig auf Märchenwelten oder moralisierende Geschichten beschränkte. Die ausgewiesene Kinder- und Jugendtheaterregisseurin und Faust-Preisträgerin Brigitte Dethier siedelt Kästners Geschichte über die Freundschaft dieser scheinbar ungleichen Kinder in einer rauen Großstadtwelt an. Die Härte des Alltags macht für Dethier keineswegs vor den Kindern halt. Aber mit Pünktchen und Anton lässt sich immer auch die Geschichte einer unerschütterlichen Hoffnung erzählen. Denn die beiden Kinder finden, wie viele ihrer literarischen Nachfahren innerhalb der zeitgenössischen Kinder- und Jugendliteratur, ihre Wege und gemeinsame Lösungen, sich gegenüber einer manchmal erschreckend skrupellosen Erwachsenenwelt zu behaupten. Wir empfehlen das diesjährige Kinder- und Familienstück für alle ab 6 Jahren.

Reportagen Live. Weltgeschehen im Kleinformat, in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Magazin REPORTAGEN: Seit nunmehr sechs Jahren schickt das Schweizer Magazin REPORTAGEN die besten deutschsprachigen Journalisten in alle Welt, um überraschende Geschichten zutage zu fördern, die unseren Blick auf die Gegenwart verändern. In Anlehnung an die Kultreihe „Reportagen Live“ in Zürich legen vier Reporterinnen und Reporter von REPORTAGEN in Bochum einen Zwischenhalt ein, lesen ihre Texte, berichten über ihr Leben als Geschichtensucher und erzählen über Hintergründe und Hindernisse auf dem Weg zur perfekten literarischen Reportage, der Königsdisziplin des Journalismus. Den Anfang macht am 5. November Sandro Mattioli mit seiner Reportage „Mafioso im Ruhestand“.

Lassen Sie uns gern wissen, ob Sie zu unseren Premieren kommen. Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße

Christine Hoenmanns

11.09.2017

Pressebrief Oktober 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu unseren nächsten Premieren am Schauspielhaus Bochum und zur Wiedereröffnung der Eve Bar am 6. Oktober laden wir Sie herzlich ein.

Mit Torben Kuhlmanns vielfach ausgezeichnetem Bilderbuch „Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus“ widmen sich Martina von Boxen und ihr Team in ihrer ersten Produktion der neuen Spielzeit einem besonderen literarischen Genre. Aus der Perspektive einer Maus, deren Lebenssituation durch die Erfindung der Mausefalle bedroht wird und ihre Angehörigen bereits vertrieben hat, zeichnet der Autor die Auswanderergeschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach. Keineswegs nur als Metapher bilden die gefährliche Atlantiküberquerung und der damit verbundene Wunsch, in einem anderen Land ein besseres und sicheres Leben zu führen, den Ausgangspunkt für die Reise dieser erfindungsreichen Maus. In der Verquickung von Objekttheater und Soundscapes lassen Maria Trautmann, Manuel Loos und Michael Habelitz die atmosphärisch dichte Bilder- und Erzählwelt entstehen, die für Kinder ab 5 Jahren geeignet ist. Die Uraufführung ist am 14. Oktober im Theater Unten.

Im Liederabend „Istanbul“ dreht die junge türkeistämmige Regisseurin Selen Kara die Perspektive auf die Situation von Auswanderern um, die in einem fremden Land anzukommen versuchen. Der Abend verlegt das Wirtschaftswunder kurzerhand in die Türkei, das zum Sehnsuchtsland für die vom Krieg ausgezehrten Deutschen wird. Und so erlebt der Prototyp des Deutschen, Klaus Gruber (Roland Riebeling), dort all die Schwierigkeiten, die schon die Großväter von Selen Kara bei ihrer Einreise nach Deutschland hatten, am eigenen Leib mit. Torsten Kindermann, dem (Bochumer) Publikum u. a. durch seine Bearbeitung der Grönemeyer-Songs in „Bochum“ bekannt ist, arrangiert für „Istanbul“ die Lieder der Grande Dame des türkischen Pop, Sezen Aksu, neu. Die deutschen Schauspieler des Ensembles lernen eigens dafür in türkischer Sprache zu singen. Der Abend ist zugleich eine Hommage an die vielen türkischen Gastarbeiter, die dem Ruhrgebiet in den 1960er Jahren zum Aufschwung verholfen haben. Die Premiere ist am 20. Oktober in den Kammerspielen.

Nach „Drei Männer im Schnee“, „Monty Python's Spamalot“ und „Weekend im Paradies“ inszeniert Christian Brey in dieser Saison mit „Der Mann ohne Vergangenheit“ Aki Kaurismäkis farbenfrohsten und hoffnungsvollsten Film auf der Schauspielhaus-Bühne. In der vielfach ausgezeichneten Filmvorlage, die von der Kritik als „Ballade über Solidarität“ beschrieben wird, entfaltet sich eine melancholisch-schöne Geschichte über Güte und Mitmenschlichkeit unter den Ärmsten der Armen. In der Rolle des „M“ wird Michael Kamp zu sehen sein, die Rolle der Heilsarmeeangestellten „Irma“ spielt Juliane Fisch. Für die finnische Atmosphäre sorgen – wie auch bei Breys letzten Arbeiten – seine Ausstatterin Anette Hachmann sowie Tobias Cosler als Musikalischer Leiter samt Band. Denn wenn es nur weniger Worte bedarf – wie es ein echter Kaurismäki verlangt – wird gesungen. Die Premiere ist am 21. Oktober.

Karsten Riedel kam am Bochumer Schauspielhaus zur Bühnenmusik und über die Bühnenmusik zur Vertonung von Gedichten, die er zu den unterschiedlichsten und berührendsten Songs verarbeitet. Mit „Der Liebe Lust, der Liebe Schmerz“ kehrt die Wattenscheider Musiklegende ans Schauspielhaus zurück. Mit Klavier, Geige, Kontrabass und Gitarre, gespielt von ihm selbst, Christoph König („Uwaga!") und Nils Imhorst, durchschreitet er sein vielfältiges lyrik-musikalisches Repertoire, das sich aus William Shakespeares Sonetten speist, ergänzt um Gedichte von Dylan Thomas und Frank Wedekind. Und bei jeder Vorstellung bekommt er textlichen und musikalischen Besuch aus dem Schauspiel-Ensemble. Zur Premiere am 31. Oktober in den Kammerspielen wird Neu-Ensemblemitglied Johanna Eiworth erwartet.

Die Eve Bar ist zurück! #placetobetween: Unter den Bühnenbrettern des Schauspielhauses entsteht für ein Jahr ein Ort, an dem sich Gegensätze aufheben und Grenzen fließend werden. Mit einem Programm aus Klub, Konzerten, Late-Night-Talks und Stegreif-Performances gibt die Eve Bar sich dem hin, was jenseits von starren Kategorien und hartgezogenen Linien liegt. Ob Bühne oder Wohnzimmer, Fremde oder Heimat, Mensch oder Alien, Birne oder Apfel, Pop oder Subkultur, gestern oder morgen, alt oder jung, Mann oder Frau, wir bleiben im Dazwischen. Wir feiern die Wiedereröffnung am 6. Oktober mit einer ersten Klubnacht. Kurator und Produktionsleiter der Eve Bar ist Tobias Malcharzik, der seit Spielzeitbeginn zum Team von Intendant Olaf Kröck gehört.

Herzliche Grüße

Christine Hoenmanns

31.08.2017

Pressebrief September 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zum Saisonbeginn 2017/2018 laden wir Sie herzlich ein. Die Intendanz von Olaf Kröck am Schauspielhaus Bochum startet mit einem langen Premierenwochenende vom 21. bis zum 23. September 2017:
 
Wir eröffnen die Spielzeit mit einer neuen Produktion von Hermann Schmidt-Rahmer. Nach „Die Schutzbefohlenen / Appendix / Coda / Epilog auf dem Boden“ überschreibt er dieses Mal, ähnlich wie bei „Gespenster des Kapitals", einen Theatertext für die Gegenwart. Bei ihm wird Henrik Ibsens Drama „Ein Volksfeind“ über ein verseuchtes Kurbad zum zeitgenössischen Lehrstück über die Erosion des demokratischen Diskurses im 21. Jahrhundert: „Volksverräter!!“ ist der Titel. Denn ersetzt man „Volksfeind“ durch das Unwort des Jahres 2016, finden wir uns in einem aufgeheizten Aufmarsch „besorgter Bürger“ wieder. Denken wir über Ibsens Fragestellungen weiter nach, landen wir aber auch unmittelbar bei Donald Trump. Im Bochumer „Volksverräter!!" steht nicht mehr nur das Wohl einer kleinen Gemeinschaft auf dem Spiel und ein idealistischer Wahrheitskämpfer gleitet in totalitäre Töne ab. Es geht um nichts weniger als die Frage, wie die Demokratie die Komplexität der Spätmoderne bewältigen kann im Angesicht der Vereinfachungssehnsucht, die der Populismus repräsentiert. Als Badearzt Stockmann ist Roland Riebeling zu sehen und aus Bürgermeister Peter Stockmann wird Bürgermeisterin Petra, gespielt von Veronika Nickl. Die Premiere ist am 21. September im Schauspielhaus.
 
Was war zuerst da, die Gesellschaft oder die Familie? Autorin Laura Naumann, Regisseurin Anna Fries und Schauspieler-innen und Schauspieler des Ensembles haben sich bei Bochumer Familien zum Abendessen eingeladen. Aus dem, was sie dort erlebt haben, hat Laura Naumann ein neues Stück geschrieben: „Wir müssen reden“. Anna Fries entwickelt eine Inszenierung um die Familie als „Staat im Kleinformat“ und den Abendbrottisch als Zentrum des Universums. Denn hier spielen sich die schönen, die schmerzhaften, die scheinbar banalen und doch einzigartigen Momente des Familienlebens ab, die jeden Menschen prägen und für die Gesellschaft formen. Die Uraufführung mit Therese Dörr, Lisa Jopt, Anke Zillich, Günter Alt und Jana Deppe zeigen wir am 22. September im Theater Unten.
 
Das Völkerrecht beugen zur Sicherung der Macht? Dem brüllenden Volk nachgeben und durch Gewalt Stärke beweisen? Die eigene Verwandte hinrichten lassen, um den Thron nicht zu gefährden? Heike M. Götze inszeniert als Eröffnung in den Kammerspielen Friedrich Schillers „Maria Stuart“ mit Bettina Engelhardt (Elisabeth) und Johanna Eiworth (Maria) in den Hauptrollen. Dabei liefern sich Maria und Elisabeth ein intensives Intrigenspiel zweier mächtiger Frauen in einer Welt aus Männern, die Berater und Liebhaber, Verräter und Attentäter gebiert. Die eine gefangen im Kerker, die andere in politischen Zwängen und übermenschlichen Erwartungen. So sind in der Inszenierung von Heike M. Götze nicht nur Thron und Lebensglück Fixpunkte des Handelns, sondern vor allem der eigene Mythos, der in die Geschichte eingehen wird. Die Premiere ist am 23. September.
 
Lassen Sie uns gern wissen, ob Sie zu unseren Premieren kommen. Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen.
 
Herzliche Grüße

Christine Hoenmanns

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