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Kontakt
Christine Hoenmanns
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0234 / 33 33 55 23
Fax: 0234 / 33 33 54 37
E-Mail: christine.hoenmanns@schauspielhausbochum.de

Schauspielhaus Bochum
Königsallee 15
44789 Bochum
06.11.2017

Pressebrief Dezember 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

Malalai von Maiwand, die „afghanische Jungfrau von Orléans“, löste im Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Kolonialmacht 1880 ihren Schleier und rannte mit diesem als Flagge auf den Feind zu. Die Soldaten folgten ihr und siegten. Malalai wurde zum Inbegriff weiblicher Tatkraft. Das transnationale Projekt MALALAI – die afghanische Jungfrau von Orléans von Robert Schuster und Julie Paucker verbindet diesen Mythos mit der französische Legende der Jeanne d’Arc und Schillers Drama. Im Schnittpunkt dieser weiblichen Freiheitsikonen und Gotteskriegerinnen begegnen sich französische, afghanische, deutsche und israelische Schauspielerinnen und Schauspieler. „MALALAI“ ist der zweite Versuch, ein Projekt mit der afghanischen Theatergruppe AZDAR zu verwirklichen. Nachdem sie für „KULA – nach Europa“ keine Einreiseerlaubnis bekamen, ist es nun gelungen, sie nach Deutschland zu holen. Regie führte Robert Schuster. Die Bochumer Premiere ist am 7. Dezember in den Kammerspielen.

Als europäische Erstaufführung zeigen wir am 9. Dezember Stephen Karams „The Humans. Eine amerikanische Familie in der Regie von Leonard Beck, der am Schauspielhaus Bochum bereits erfolgreich Dennis Kellys „Waisen“ in Szene gesetzt hat. Stephen Karams mit vier Tony Awards unter anderem als „Best Play 2016“ ausgezeichnetes Stück ist ein temporeiches Familienporträt, in dem Auswirkungen der Finanzkrise ebenso wie Nachwirkungen der Terroranschläge vom 11. September 2001 im Alltag einer amerikanischen Familie spürbar werden. Entwaffnend ehrlich und unterhaltsam zugleich zeichnet der Autor eine Familie, deren amerikanischer Traum sich nicht erfüllt hat. 

Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum an Milo Rau: Am 4. Dezember vergibt die Stadt Bochum ihren Kulturpreis, den Peter-Weiss-Preis, für 2017. Er ist mit 15.000 Euro dotiert und geht an den Schweizer Regisseur und Theaterautor Milo Rau. Laudatorin ist die renommierte Autorin und Publizistin Carolin Emcke, die 2016 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde. Seit 1990 wird der städtische Kulturpreis alle zwei Jahre in den Sparten Literatur, Theater, bildende Kunst und Film vergeben. Im Vorfeld der Preisverleihung, um 19:00 Uhr, zeigen wir Milo Raus „Empirein den Kammerspielen. Die Preisverleihung findet im Anschluss um 21:30 Uhr statt.

Lassen Sie uns gern wissen, ob Sie zu unseren Premieren kommen. Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße

Christine Hoenmanns

09.10.2017

Pressebrief November 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

Lisa Nielebock, am Schauspielhaus bereits seit vielen Jahren als Regisseurin präsent (u. a. „Penthesilea“, „Roberto Zucco“, „Kasimir und Karoline“, „Amphitryon“) inszenierte hier zuletzt Joseph Roths Roman „Hiob“. Nun bringt sie in den Kammerspielen „Die Orestie“ von Aischylos auf die Bühne – als Bochumer Erstaufführung. Die einzige erhaltene Trilogie der Antike erzählt anhand des Atridenfluchs von einem zentralen Paradigmenwechsel der westlichen Zivilisation: Denn nach der bis dato gültigen Logik von göttlicher Vorsehung und Blutrache erfüllt Orestes mit der Ermordung seiner Mutter gleichzeitig eine heilige Pflicht, begeht aber auch die schwerstmögliche Sünde. Doch die Göttin Athene eröffnet mit einem geordneten Gerichtsverfahren eine neue Möglichkeit, mit der unentscheidbaren Schuldfrage umzugehen. Der Familienfluch, der blutige Kreislauf aus Gewalt und Rache, ist durchbrochen und ein friedlicherer Weg für die Familie und die Menschheit scheint möglich. Zum Bochumer Ensemble stoßen dabei u. a. Werner Wölbern als Agamemnon und Apollon und Heiner Stadelmann als Wächter. In der Titelrolle des Orestes ist Dennis Herrmann zu sehen. Die Premiere ist am 18. November.

Tagsdrauf, am 19. November, hat unser diesjähriges Kinder- und Familienstück Premiere im Schauspielhaus: „Pünktchen und Anton“ nach dem Roman von Erich Kästner. Neben Erich Kästners erstem Kinderbuch „Emil und die Detektive“ aus dem Jahr 1929 und „Das fliegende Klassenzimmer“ von 1933 gehört der 1931 erschienene Roman „Pünktchen und Anton“ bis heute zu den beliebtesten Kinderbüchern des Schriftstellers. Seine Romane gewannen bereits kurz nach Erscheinen an Popularität, da Kästner gegenwartsbezogene Kinderbücher schrieb, die Alltag und soziale Gegensätze widerspiegelten, während sich die Kinderliteratur seiner Zeit häufig auf Märchenwelten oder moralisierende Geschichten beschränkte. Die ausgewiesene Kinder- und Jugendtheaterregisseurin und Faust-Preisträgerin Brigitte Dethier siedelt Kästners Geschichte über die Freundschaft dieser scheinbar ungleichen Kinder in einer rauen Großstadtwelt an. Die Härte des Alltags macht für Dethier keineswegs vor den Kindern halt. Aber mit Pünktchen und Anton lässt sich immer auch die Geschichte einer unerschütterlichen Hoffnung erzählen. Denn die beiden Kinder finden, wie viele ihrer literarischen Nachfahren innerhalb der zeitgenössischen Kinder- und Jugendliteratur, ihre Wege und gemeinsame Lösungen, sich gegenüber einer manchmal erschreckend skrupellosen Erwachsenenwelt zu behaupten. Wir empfehlen das diesjährige Kinder- und Familienstück für alle ab 6 Jahren.

Reportagen Live. Weltgeschehen im Kleinformat, in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Magazin REPORTAGEN: Seit nunmehr sechs Jahren schickt das Schweizer Magazin REPORTAGEN die besten deutschsprachigen Journalisten in alle Welt, um überraschende Geschichten zutage zu fördern, die unseren Blick auf die Gegenwart verändern. In Anlehnung an die Kultreihe „Reportagen Live“ in Zürich legen vier Reporterinnen und Reporter von REPORTAGEN in Bochum einen Zwischenhalt ein, lesen ihre Texte, berichten über ihr Leben als Geschichtensucher und erzählen über Hintergründe und Hindernisse auf dem Weg zur perfekten literarischen Reportage, der Königsdisziplin des Journalismus. Den Anfang macht am 5. November Sandro Mattioli mit seiner Reportage „Mafioso im Ruhestand“.

Lassen Sie uns gern wissen, ob Sie zu unseren Premieren kommen. Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße

Christine Hoenmanns

Aktuelle Pressefotos

Premiere: 19. November 2017
Premiere am 18. November 2017
Premiere am 31. Oktober 2017

Aktuelle Audiomitschnitte

Premiere am 31. Oktober 2017

Spielzeitbroschüre 2017/2018

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Jahrespublikationen 2010/2011 bis 2016/2017

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