Theater in der Stadt

Das Junge Schauspielhaus vernetzt sich in der Stadt und erzählt Geschichten, die wir sonst nicht hören. Dazu gehören seit Jahren Projekte, die unter anderem mit Patienten und Mitarbeitern der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums Bochum entwickelt wurden. Auch in der Spielzeit 2016/2017 setzen wir die erfolgreiche Theaterarbeit in der Stadt und mit der Stadt fort.

Der König ohne Reich

von Marcel Cremer
Überarbeitet und ergänzt von Fatma Girretz
Premiere: 22. März 2017, Theater Unten
Der König ohne Reich macht sich auf den Weg, um ein
Lied zu finden, denn mit einem Lied auf den Lippen wandert es sich leichter. Auf seiner Reise  begegnet er großen und kleinen Gefahren. Dabei lernt er einiges über sich und die Welt. Er verliert sich. Er findet sich. Er verwandelt sich. Ein Peer Gynt, ein Don Quijote, eine Alice, ein König Lear. Vielleicht ist er verrückt? Vielleicht ist er ein starrsinniger Alter? Ein Visionär? Ein Dummkopf, der nicht wahrhaben will, dass die Macht, das Königreich und das Leben einmal zu Ende geht? Oder fängt alles nur wieder neu an? Bereits im achten Jahr schafft Sandra Anklam einen außergewöhnlichen theatralen Ansatz an der Schnittstelle von Kunst und Heilung: Patienten und Mitarbeitende der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums Bochum stehen gemeinsam auf der Bühne. Die Ergebnisse werden im Theater Unten sowie in den Räumen des Klinikums in Bochum gezeigt.

Regie:
Sandra Anklam (Diplom- und Theaterpädagogin, Drama- und Theatertherapeutin)

Ärztliche Leitung:
Vera Makulla

In Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin
des LWL-Universitätsklinikums Bochum